Veranstaltungsarchiv

   
 

14. Dezember 2019 bis März 2020
Der Schriftsteller Walter Kempowski setzte seiner Heimatstadt in den Romanen der Deutschen Chronik ein literarisches Denkmal. Umfangreiches Wissen, Sammlungen und Erinnerungen flossen ein in eine literarische Darstellung bürgerlichen Lebens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einer norddeutschen Stadt. Die gemeinsame Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Rostock und des Kempowski-Archivs Rostock ist ein willkommener Anlass, sich auf die Spuren der literarischen Arbeit des Schriftstellers zu begeben und der Arbeit auf dem Weg zu den erfolgreichen Romanen nachzuspüren.  


Wir müssen Sie darüber informieren, dass Hildegard Kempowski am 12.08.2019 in Nartum verstorben ist.

Sie hat nach dem Tod ihres Mannes entscheidend die Arbeit der Kempowski Stiftung geprägt und die Arbeit des Rostocker Vereins begleitet.

Wir sind unendlich traurig!

 

   
  Ich möchte Archiv werden
Kempowski Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock
14. Dezember 2019 bis März 2020

Ausstellungseröffnung am 14. Dezember

Ostsee-Zeitung v. 16.12.2019 (PDF)
Norddeutsche Neueste Nachrichten v. 16.12.2019 (PDF)
   
  Kempowski-Tage 2019
 

Internationales Symposium an der Universität Rostock, Institut für Germanistik und Kempowski Archiv Rostock. Ein bürgerliches Haus e.V., "Ich möchte Archiv werden" 26. - 28.04.2019
Tagungsprogramm (PDF)
Website

  • Egger_1397
  • Elit_1407
  • Ewald_1400
  • Hagestedt_1345
  • Hagestedt_1355
  • Hagestedt_Hennecke_1440
  • Hagestedt_Ladenthin_1357
  • Hagestedt_Pölkow_1361
  • Hagestedt_Weber_1388
  • Hißnauer_1419
  • Philipp Böttcher und Christian Hißnauer
  • Kastenbauer_1391
  • Krebs_1369
  • Krebs_1371
  • Krebs_1381
  • Krebs_Lesker_1446
  • Krüger_1425
  • Ladenthin_1354
  • Reemtsma_1350
  • Rottschäfer_Böttcher_1450
  • Schareck_1341
  • Schareck_1343
  • Sittig_1413

Poetik der Mitte? Walter Kempowski im literatur- und ideengeschichtlichen Kontext
Tagung, Akademie der Künste, Pariser Platz, Berlin, Plenarsaal
Donnerstag, 12. – Freitag, 13. September 2019
In seinen monumentalen Textcollagen sucht Walter Kempowski die politische und ästhetische Mitte. Er bringt „highbrow“ und „lowbrow“, Erzähltradition und Avantgarde zusammen. Analysiert er das historische Versagen des Bürgertums, dann lässt er die Beteiligten selbst zu Wort kommen. Die Tagung fragt nach den literarischen und ideengeschichtlichen Konstellationen eines großen Prosaisten, dessen umfangreiches Archiv die Akademie der Künste bewahrt. 
Sie können sehr gern auf Ihren Seiten verlinken, das Programm steht momentan noch in der Vorschau, der neue Leporello ist in der Redaktion. Das ausführliche Programm mit allen Namen folgt dann bis Ende Juli auf der Homepage.
https://www.adk.de/de/programm/vorschau/index.htm

Hamburg:
Wiederaufnahme der "Kempowski Saga" am Altonaer Theater in der nächsten Spielzeit 2019/2020:
https://www.altonaer-theater.de/

Berlin:
In der Akademie der Künste wird es zusammen mit der Universität Göttingen am 12. - 13. September 2019 eine Tagung geben. Die Leitfrage lautet: „Poetik der Mitte?“, diskutieren werden Literaturkritiker*innen und Zeithistoriker*innen in politisch-ideengeschichtlicher und ästhetischer Perspektive.

   
  Kempowski-Tage 2018
   
  Kempowski-Tage 2017
   
  Kempowski-Tage 2016
   
  Kempowski-Tage 2015
   
  29. April 2015, 19 Uhr bis 30. April 2015, 19 Uhr
Walter Kempowski // Abgesang 45
Vierundzwanzigstündige Lesung aus Kempowskis kollektiven Tagebuch von April/Mai 1945.

Gäste und Prominente erinnern gemeinsam an die letzten Kriegstage in Berlin vor nunmehr siebzig Jahren.

In der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergärten10, 10117 Berlin.

In Kooperation mit der Kempowski Stiftung Haus Kreienhoop, dem Kempowski Archiv Rostock. Ein bürgerliches Haus e.V. Rostock, dem Literatursalon Berlin. Begleitausstellung mit Unterstützung des Literaturarchivs der Akademie der Künste, Berlin.
   
  "Schlachthof 5" - Dresdens Zerstörung in literarischen Zeugnissen
Eröffnung der Sonderausstellung am Donnerstag, 5. Feb., um 18 Uhr
Grußwort: Helma Orosz, Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden
Musikalische Umrahmung: Dresdner Kreuzchor
Eintritt: frei
Ort: MHM Dresden, Libeskind-Keil

2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges - so wie die Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomber zwischen dem 13. und 15. Februar 1945. Aus diesem Anlass dokumentiert die Ausstellung "Schlachthof 5" die Vielfalt der Perspektiven auf dieses Ereignis: mit - erstmals öffentlich gezeigten - Originalhandschriften und persönlichen Gegenständen von Kurt Vonnegut, Ida Kästner, Durs Grünbein und auch Walter Kempowskis.
Durch die Bombardierung der Stadt gab es mehr als 25.000 Opfer; gleichzeitig rettete der Angriff das Leben hunderter Menschen, darunter jüdischer Herkunft, politische Gefangene und Zwangsarbeiter. Die Ausstellung thematisiert auch Dresdens Zerstörung in den Propagandaschlachten der Kriegs- und Nachkriegszeit, in Mythen und Legenden sowie den Erinnerungen der damaligen Kindergeneration, deren Trauma lange unter der Last von Kriegsschuld und Scham über die deutschen Verbrechen verborgen war.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Schriftstellers und Präsidenten des P.E.N. - Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland Günter Kunert.
   
  Dienstag, 10. März 2015, 20.00 Uhr, Literaturhaus Rostock
Gregor Sander: Was gewesen wäre
Lesung und Gespräch in der Reihe "Kempowski & Kollegen"

Was wäre gewesen, wenn man im Leben einen anderen Abzweig genommen hätte? - fragt sich Gregor Sander und erzählt die Geschichte von den uneingelösten Möglichkeiten, von der Jugendzeit in der DDR und der großen, unerfüllten Liebe in seinem gewohnt charmant-spröden Stil. Von einem Künstler-Sommerfest vor der Wende bis hin zu einem Wochenende in einem Luxushotel in Budapest 2012, verschränkt Gregor Sander gekonnt mehrere Zeitebenen und Orte, verbindet dabei die 80-er Jahre in Neubrandenburg, die Vorwendezeit in Ostberlin mit dem heutigen Budapest und sorgt zur Freude seiner Leser/innen und Zuhöhrer/innen für ein bewegendes Kino im Kopf.

Gregor Sander, geb. 1968 in Schwerin, studierte einige Semester Medizin in Rostock, dann weiter Germanistik und Geschichte in Berlin. Davor schloss er Ausbildungen zum Schlosser und Krankenpfleger ab. Nach dem Besuch der Berliner Journalistenschule lebt er heute als freier Autor in Berlin. Sein Romandebüt »Abwesend« wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2009 erhielt er beim Bachmann-Wettbewerb den 3sat-Preis. Der Erzählungsband »Winterfisch« wurde mit dem Preis der LiteraTour Nord (2012) und dem »Deutschen Erzählerpreis« (2013) ausgezeichnet. Für seinen zweiten Roman »Was gewesen wäre« erhielt er den Preis der Neubrandenburger Annalise-Wagner-Stiftung.

»Gregor Sander kann Szenen schreiben, die so plastisch sind, dass man in ihnen spazieren gehen kann.« (Dirk Knipphals, Deutschlandradio Kultur, 07.02.2014)

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Kempowski Archiv und Literaturhaus Rostock
   
  »Rostocker Bilder. Stadt & Menschen 1967-1994«
Fotografien von Gerhard Weber
Die Bremer Stadtbibliothek zeigt vom 6. Nov. bis 6. Dez. 2014 Fotografien des Rostocker Fotografen Gerhard Weber. Die Eröffnung findet am 05.11. um 19 Uhr statt. 
Der Autor Gregor Sander ist am Donnerstag, 6. Nov., um 20 Uhr, mit seinem Roman »Was gewesen wäre« zu Gast im Wall-Saal der Zentralbibliothek.
Sie sind herzlich eingeladen!

Einladung (PDF)
   
  Kempowski-Tage 2014
   
  Öffentlichen Vorlesung: 20.01.14, Peter-Weiss-Haus
Kempowski & Gäste »Es ist unsere Geschichte, die da verhandelt wird«
Öffentliche Vorlesung mit Anna Brixa, Dr. Olaf Reis und Prof. Dr. Lutz Hagestedt (Fotos)
   
  Öffentlichen Vorlesung: 16.12.13, Peter-Weiss-Haus
Hier wird Dr. Kai Sina vortragen (Göttingen), der über Kempowski promoviert worden ist. Sein Buch „Sühnewerk und Opferleben. Kunstreligion bei Walter Kempowski“ ist im Verlag Wallstein 2012 erschienen.
Anschließend werde ich mit Dr. Sina über Fragen historischer Schuld und Schuldbewältigung sprechen. Natürlich geht es um Kempowski, aber auch um die beiden Diktaturen, deren Opfer er wurde.
   
  Kempowski-Tage 2013
   
  Ausstellung
Koeppenhaus - Literaturzentrum
Das Haus der Kempowskis

Fotografien von Gabriele Kostas
Das Haus des Schriftstellers Walter Kempowski ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses: Während der Jahre im Zuchthaus Bautzen als Idee eines offenen Hauses erdacht, wurde es schrittweise realisiert als ein Haus, dessen Inneres sich auf vielfältige Weise mit der umgebenden Landschaft verbindet und durchdringt.
Gabriele Kostas zeigt uns eine Welt aus Lichtreflexen, Spiegelungen und Überschneidungen von Innen und Außen, die den Betrachter zum Lesen der Bilder aufruft: ihre Fotografien müssen wie die vielschichtigen Texte Kempowskis gelesen werden, ihre Sprache aber ist die reiner Fotografie, in der Farben, Formen und Lichter eine eigene Bildwelt erschaffen.
2011 erschienen die Fotografien im Hatje Cantz Verlag.

Fotos: Gabriele Kostas
Ausstellungsdauer bis 03. November 2012, Öffnungszeiten Di-Sa 14-18 Uhr, Eintritt frei
http://www.koeppenhaus.de
   
  "Von großen Zeiten und Schönen Aussichten" - "Wie hast du es hier wonnig, Kind!"
Sonderausstellung im Heimatmuseum Graal-Müritz v. 03.07. - 30.08.2012
   
  Wissenschaftliche Tagung:
"Weil jedes Menschen Erfahrung löcherig ist"
Uwe Johnson und Walter Kempowski im Dialog
11.05. - 13.05.2012 in Rostock
   
  Kempowski-Tage 2011
   
  Kempowski-Tage 2010
   
  Kempowski 2009
   
 
FotoShow
 
 
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