Kommentare zu Tadellöser & Wolff

»Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman« faszinierte mich schon beim Erscheinen (1971). Ich fand das Buch einzigartig, so was gab es noch nicht: der Erzählwinkel eines acht- bis sechzehnjährigen Jungen, der im Dritten Reich registriert, was er sieht – ohne dass ein Verfasser moralisierend dazwischenredet. Wie die Kommentare zeigen, stimmt diese Behauptung nicht ganz; der Leser muss aber sehr aufmerksam sein. Da Kempowski in Dänemark unbekannt war und leider immer noch ist, kam ich auf die Idee diese Kommentare zu erstellen. Die Kommentare sind für deutsche und dänische Leser. Aus dem Grunde werden die einen vielleicht Lücken an Stellen finden können, wo sie einen Kommentar erwarten würden, und die anderen mögen mitunter empfinden, dass sie Banalitäten als Erklärungen dargeboten bekommen. –  Ein einheitliches Kommentierungsniveau besteht also kaum, und ich bitte deshalb um Nachsicht.

Das Werk Kempowskis ist ja ein riesiger Steinbruch. Man klopft mit dem Hammer immer wieder auf den Steinen herum und was in den zerborstenen Stücken dann zutage tritt, kann oftmals eine wahre Überraschung sein. Und man muss sich fragen: Warum habe ich das nicht früher sehen können? (Nach Volker Griese). – Vielleicht enthalten die Stellenkommentare einige Überraschungen.

PDF von Lars Bardram

 

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