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Der stadtgeschichtliche Rundgang "Auf den Spuren der Familie Kempowski" ist auf Anfrage zu gewünschten Zeiten zu erleben.
Kosten 4 €/Person

Für weiter individuelle Absprachen zu Stadtspaziergängen und Führungen sprechen Sie uns gerne an.

Der Verein hat neue Büroräume angemietet. diese befinden sich in der Kröpeliner Str. 31 in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung. Dort finden Sie uns, wenn wir nicht Besucher der Ausstellung im Haus 3 im Klosterhof betreuen.

800 Jahre Rostocker Stadtrecht und 600 Jahre Universität Rostock

Donnerstag, 13.09.2018; 19 Uhr
Kempowski Archiv Rostock; Klosterhof 3, 18055 Rostock
Stefan Chwin (PL): Tod in Danzig
Lesung und Gespräch, Moderation Katrin Möller-Funck, Übersetzung: Dagmara Kraus 
Die Deutschen verlassen 1945 das brennende Danzig; kurz darauf suchen heimatvertriebene Polen in den leeren Wohnungen ein neues Zuhause. In einem Haus in der früheren Lessingstraße verflechten sich die Geschichten der alten und neuen Bewohner … Stefan Chwins Beschreibung einer legendären Stadt ist auch ein Roman über Heimatlosigkeit und Verlust.
Die polnisch-deutsche Nachbarschaft ist zwar längst ein Musterbeispiel an Friedfertigkeit, braucht jedoch aufmerksame, kritische Beobachtung und aktive Gestaltung. Diese liefert Stefan Chwin in seinem gesamten literarischen und gesellschaftlichen Wirken.
Stefan Chwin, geb. 1949 in Gdańsk, wo er weiterhin lebt. Nachfahr ausgesiedelter Polen aus Wilna. Als Prosaautor und Essayist Chronist der deutsch-polnischen Geschichte in Danzig, was ihm den Beinamen „polnischer Günter Grass“ eintrug. Auf Deutsch erschienen im Rowohlt Verlag bislang drei Romane und „Ein deutsches Tagebuch“.
Eintritt frei

04.11.2018
Der Verein Kempowski Archiv Rostock. Ein bürgerliches Haus e.V. wird 20 Jahre alt und dass möchten wir feiern.
Ort: Universitätskirche Rostock


Altonaer Theater

Die Kempowski-Saga Teil 1: Aus großer Zeit
Nach den Romanen "Aus großer Zeit" und "Schöne Aussicht" von Walter Kempowski
Ein Merkmal der Spielzeit 2018/19 ist der intensive Blick auf das 20.Jahrhundert und wie dieses erinnert wird. In vier Theaterabenden wird Walter Kempowskis Romanzyklus Deutsche Chronik auf die Bühne gebracht. Die Reihe, zwischen 1971 und 1984 veröffentlicht, umfasst neun Bände. Kempowski (1929–2007) erzählt darin den Niedergang des deutschen Bürgertums während des 20. Jahrhunderts und benutzt dafür in einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion seine eigene Familiengeschichte. Der wohlhabende Rostocker Reeder Robert William Kempowski hat ein stattliches Haus, zwei Dampfer und zwei Kinder. 1913 lernt Sohn Karl an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen, deren Familie von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom Ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Nach 1918 muss das Paar auf ein vornehmes Leben verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Drei Kinder kommen, unter ihnen auch Walter Kempowski; ihre Schulzeit fällt in die Jahre der Weimarer Republik, in denen Deutschlands Verhängnis seinen Anfang nimmt.
Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski in den ersten Teilen seiner Jahrhundert-Chronik mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

Das KEMPOWSKI-Projekt wird durch Mittel der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unterstützt.

https://www.altonaer-theater.de/programm/aus-grosser-zeit-2/

Die Kempowski-Saga Teil 2: Tadellöser & Wolff
Nach dem gleichnamigen Roman von Walter Kempowski
Im Roman Tadellöser & Wolff verarbeitet Kempowski Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend während der Jahre 1938 bis 1945. „Tadellöser & Wolff“ sagte Walter Kempowskis Vater dann, wenn er etwas gut fand, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen „Miesnitzdörfer & Jenssen“ sagte. Und als „Miesnitzdörfer“ lässt sich in der Zeit von 1938 bis 1945 wahrhaftig vieles bezeichnen. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis gut in diesen ereignisreichen Jahren – bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der gesellschafts-politischen Katastrophe eingeholt wird. Exemplarisch beschreibt Kempowski den Niedergang des deutschen Bürgertums anhand seiner eigenen Familiengeschichte.
Walter Kempowski, Jahrgang 1929, schildert in seinem Roman Tadellöser & Wolff die Geschichte seiner eigenen Familie. In Konfrontation privater Idylle mit der politischen Realität wirft der Roman Fragen nach dem Verhalten des Bürgertums in Zeiten von Krieg und Diktatur auf. Er dokumentiert das Versagen einer ganzen sozialen Schicht, die der existenziellen Bedrohung nichts entgegenzusetzen weiß.
Das KEMPOWSKI-Projekt wird mit Mitteln der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unterstützt.

https://www.altonaer-theater.de/programm/die-kempowski-saga-teil-2-tadelloeser-wolff/

 

2019

Walter Kempowski wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden. Unter dem Motto "Ich möchte Archiv werden" finden zahlreiche Veranstaltungen statt:

26.04.-28.04.2019

Aula der Universität Rostock
Internationale Tagung

05.12.2019

Eröffnung der Kempowski-Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock

 

 

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Kempowski-Archiv-Rostock -
Ein bürgerliches Haus

Klosterhof Haus 3
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag
14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag
9.30 bis 12.00 Uhr

Möchten Sie uns außerhalb der Öffnungszeiten besuchen, senden Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns gerne an!
Fon: 0381/ 203 75 40

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Letzte Aktualisierung: 07.09.2018